svu - Bulletin 1999/2

 

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Inhalt

 

Artikel

Europäische Kommission lanciert Ausschreibung zur Umweltforschung

Katja Remane, SNF, Bern & Robert Lüdi, KBF, Zürich

Im 5. Rahmenprogramm (5. RP) für Forschung und technologische Entwicklung der Europäischen Union (EU) ist der Umweltforschung das thematische Programm 4 (TP 4) ÐEnergie, Umwelt und nachhaltige Entwicklungð gewidmet, welches am 20. März 1999 lanciert wurde. Stichtag für die Eingabe von F+E-Projekten ist der 15. Juni 1999. Diese Ausschreibung beinhaltet folgende Leitaktionen:

Teil A: ÐUmwelt und nachhaltige Entwicklungð
o ÐNachhaltige Bewirtschaftung der Wasservorräte und Wasserqualitätð
o ÐGlobale Veränderungen, Klima und Artenvielfaltð
o ÐNachhaltige Ökosysteme des Meeresð
o ÐDie Stadt von morgen und das kulturelle Erbeð

Teil B: ÐEnergieð
o ÐUmweltfreundliche Energiesysteme einschliesslich erneuerbarer Energiequellenð
o ÐWirtschaftliche und effiziente Energieversorgung für ein wettbewerbsfähiges Europað

Gleichzeitig lancierte die Europäische Kommission Vorschläge, die kontinuierlich eingereicht werden können (mit jährlichen, feststehenden Beurteilungsdaten) für ÐGenerisch ausgerichtete F+E-Tätigkeitenð und ÐBegleitmassnahmenð. Die anderen in der Ausschreibung erwähnten Bereiche sind für Schweizer Teilnehmende geschlossen.
Folgende Unterlagen dienen zur Vorbereitung und Einreichung von Projektvorschlägen:
o Ausschreibungstext (mit ausgeschriebenen Bereichen und Fristen)
o Arbeitsprogramm (Forschungsprogramminhalte)
o Leitfaden für Antragsteller Teil 1 (Prioritäten, Ziele und Struktur des 5. RP und TP 4)
o Leitfaden für Antragsteller Teil 2 (spezifische Angaben zur Ausschreibung mit Evaluationskriterien)
o Antragsformulare zur Einreichung von Projekten

All diese Dokumente können unter folgender Webadresse bezogen werden: http://www.cordis.lu/eesd/calls/calls.htm

Umweltforschung im 5. Rahmenprogramm allgemein

Dank der neuen multidisziplinären und sektorübergreifenden Philosophie des 5. RP sind Umweltforscher auch in den anderen spezifischen Programmen gefragt. Es sind deshalb verschiedene Koordinationsmassnahmen zwischen den Programmen, wie koordinierte und gemeinsame Ausschreibungen, vorgesehen.
Somit sollten Umweltforscher auch die Ausschreibungen folgender Thematischen Programme verfolgen:

Die Ausschreibungen zu all diesen aufgeführten Thematischen Programmen sind im März 1999 erfolgt, die Eingabe von Projektvorschlägen hat in der Regel innerhalb von drei Monaten nach Ausschreibungsdatum zu erfolgen. Weitere Ausschreibungen werden periodisch lanciert. Erwartet werden vollständig ausgearbeitete Projektvorschläge von europäischen Projektkonsortien, die durchschnittlich 4 bis 7 Projektpartner umfassen. Die Ziele der Programme sowie der Leitaktionen sind in den jeweiligen Arbeitsprogrammen und Informationspaketen aufgeführt. In einem ersten Schritt wird empfohlen, die Arbeitsprogramme und die entsprechenden Leitaktionen etwas genauer anzusehen und sich zu versichern, dass eigene Projektideen in den vorgegebenen Arbeitsthemen plaziert werden könnten.
Informationen zum 5. Rahmenprogramm der EU sowie zu den TP finden sich unter folgender Webadresse: http://www.cordis.lu/ fp5/home.html

Beteiligungsmöglichkeiten für schweizerische Organisationen

Schweizerische Unternehmen und andere Organisationen können sich seit mehr als 10 Jahren an F+E-Projekten der EU beteiligen und werden seit 1992 auch öffentlich mit Mitteln des Bundesamtes für Bildung und Wissenschaft (BBW) mitfinanziert. Seit 1992 sind so über 1700 schweizerische Beteiligungen unterstützt worden, wobei die Wirtschaft rund 35% der Beteiligungen stellt. Einzelne Mitglieder, darunter auch Kleinstfirmen des Schweizerischen Verbands der Umweltfachleute, benutzen diese internationalen Beteiligungsmöglichkeiten bereits. Eine Beteiligung empfiehlt sich speziell für Unternehmen, die bereits heute gut etablierte internationale Kontakte haben oder sich vermehrt auf ein internationales Geschäftsfeld ausrichten möchten.
Die volle Assoziierung am Rahmenprogramm der EU ist erklärtes Ziel des Bundes. Die ausgehandelten bilateralen Verträge Schweiz ­ EU werden diese volle Beteiligung ermöglichen, die Ratifizierung des Vertragswerkes wird allerdings noch einige Zeit beanspruchen, so dass der Vertrag erst ab 2001 in Kraft treten dürfte. Bis dahin werden schweizerische Projektpartner weiterhin national mit Mitteln des BBW unterstützt. Die Finanzierung erfolgt praktisch nach den gleichen Regeln wie sie auch von der EU-Kommission angewendet werden: Unternehmen werden bis zu 50% der Vollkosten, andere Organisationen bis zu 100% der zusätzlich entstehenden Kosten unterstützt. Die Kommission wie auch das BBW finanzieren nur in Ausnahmefällen (Beispiel: Studien) die vollen Kosten.
Speziell für Ingenieurbüros stellt sich damit oftmals das Problem der Restfinanzierung von 50%, die nicht gedeckt ist. Als Lösung erweist sich manchmal die Kombination verschiedener Aufträge. Teilweise wird auch versucht, andere öffentliche Finanzierungsquellen zusätzlich zu erschliessen, doch erweisen sich in der Praxis die unterschiedlichen Zielvorstellungen zumeist als schwierig kombinierbar. Zu empfehlen ist der Einbezug von schweizerischen industriellen oder öffentlichen Partnern, die selbst Nutzniesser der Projektresultate (Produkt, Verfahren, Anwendung) sein könnten und dadurch ein grosses Eigeninteresse an einer Mitfinanzierung haben. Gut qualifizierte Ingenieurbüros können so in den Genuss einer Zusatzfinanzierung durch diese Partner kommen oder können sich auch direkt als Untervertragsnehmer einbinden lassen. Untervertragspartner werden nicht mehr öffentlich mitfinanziert, sondern stehen in einem Auftragsverhältnis; die volle Finanzierung hat in diesem Fall durch den Auftraggeber zu erfolgen.
Bis zur vollen Assoziierung haben Schweizer Partner geringfügige Benachteiligungen in Kauf zu nehmen. So darf ein Schweizer Partner die Koordinationsrolle eines Projektes nicht selbst übernehmen und benötigt dazu einen Partner aus dem EU-Raum. Hingegen ist die technische Projektleitung durch einen schweizerischen Partner sehr wohl möglich, bedingt aber ein gutes Zusammenspiel mit dem Koordinator. Im weiteren werden die EU-Partner direkt durch die EU-Kommission finanziert, der Schweizer Partner muss parallel eine nationale Finanzierung beim BBW beantragen. Die Abläufe in der Schweiz haben sich aber eingespielt und boten bisher kaum Anlass für Projektverzögerungen.
Als speziellen Anreiz für die Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat übrigens das BBW vor kurzem eine Sondierungsprämie für KMU von SFr. 5'000.­ lanciert. Die Prämie soll einen Teil der Vorbereitungskosten für Projektvorschläge dekken, kommt aber nur zur Auszahlung, sofern das beantragende Unternehmen belegen kann, dass es sich an einem in Brüssel eingereichten Vorschlag beteiligt hat.

Informationsmöglichkeiten in der Schweiz

Das Bundesamt für Bildung und Wissenschaft betreibt für die EU-Programme ein schweizerisches Informationsnetz, das sich aus nationalen Kontaktstellen für die verschiedenen EU-Programme sowie aus zehn regionalen Anlaufstellen an den zwei eidgenössischen Hochschulen und acht Universitäten zusammensetzt. Die verschiedenen Anlaufstellen geben auf Anfrage die Unterlagen ebenfalls in Papierform ab und/oder unterstützen Interessenten beim Einstieg in die EU-Programme. Die nationalen Kontaktstellen für die vier thematischen EU-Programme sind:

TP 1/ TP 4 (Umwelt)
Katja Remane/Jürg Pfister
Schweizerischer Nationalfonds (SNF)
Internationale Beziehungen
Wildhainweg 20, 3001 Bern
Tel.: 031 308 22 22, Fax: 031 301 30 09
E-mail: international@snf.ch

TP 2/ TP 3/ TP 4 (Energie)
Robert Lüdi/Marianne Zünd
Koordinationsstelle für schweizerische
Beteiligungen an internationalen
Forschungsprojekten, KBF c/o VSM
Kirchenweg 4, 8032 Zürich
Tel.: 01 384 48 44, Fax: 01 384 48 43,
E-mail: kbf@vsm.ch, http://www.kbf.ch

 

Artikel

ÐFischnetzð ­ Erforschung des Fischrückganges in schweizerischen Fliessgewässern

Dr. Armin Peter (EAWAG), Dr. Patricia Holm (IKAÖ, Universität Bern)

In den letzten Jahren werden in schweizerischen Fliessgewässern immer weniger Bachforellen gefangen. Seit Mitte der 80er Jahre ist der Fangertrag um zirka 50% zurückgegangen. ÐFischnetzð ­ ein Gemeinschaftsprojekt von EAWAG und BUWAL ­ will die Ursachen des Fischrückganges in der Schweiz ergründen. Dabei soll eng mit Universitäten, Kantonen und privaten Büros zusammengearbeitet werden. Wer Projekte bearbeitet, die mit der Problematik des Fischrückganges in Beziehung stehen, ist gebeten, mit Fischnetz Kontakt aufzunehmen.

Eine erste Umfrage bei den kantonalen Fischereifachstellen vor 2 Jahren brachte das lange vermutete Problem an den Tag: Ein deutlicher Rückgang der Fangerträge in den Fliessgewässern des Mittellandes! Dort wurde fast überall von Abnahmen um mindestens 30%, teilweise bis zu 80% berichtet. Die Gewässer der alpinen Zone, z.B. im Berner Oberland, zeigten dagegen keine derartigen Veränderungen. Eine detaillierte Erhebung wurde jetzt durch das BUWAL durchgeführt und die Ergebnisse werden im Mai als BUWAL-Bericht erscheinen. Besonders betroffen ist die einheimische Bachforelle, bei anderen Arten ist die Datenlage weniger klar. Die genauen Gründe für die frappante Regression der Bachforellenbestände sind nicht bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass nicht eine einzelne Ursache, sondern mehrere Faktoren für die Bestandesabnahmen verantwortlich sind. Wir vermuten, dass den Populationsrückgängen andere Veränderungen vorausgehen, die bereits im Rahmen verschiedener Biomonitoringprojekte in schweizerischen Fliessgewässern und zum Teil unterhalb von Kläranlagen festgestellt wurden. Viele der Fische weisen nämlich krankhafte Veränderungen an inneren und äusseren Organen auf (Leber, Niere, Kieme, Haut). Daneben wurden neuerdings vereinzelt sogar Gewässerabschnitte identifiziert, in denen männliche Bachforellen das Dotterprotein Vitellogenin produzieren. Dieses Protein wird normalerweise nur von reifen weiblichen Tieren gebildet und gilt deshalb ­ bei Juvenilen oder Männchen gefunden ­ als Indikator für eine Exposition an östrogenwirksamen Substanzen. Die Auswirkungen dieser Schädigungen auf die Population und auf die Ökosysteme sind offen. Eine Korrelation wird vermutet.
Im Zusammenhang mit dem Fischrückgang und einer Beeinträchtigung der Fischgesundheit stehen vor allem folgende Probleme als mögliche Mitverursacher im Zentrum des Interesses:
­ zunehmende Temperaturen in den Fliessgewässern
­ Zunahme von Hochwasserereignissen während der Eientwicklung der Bachforellen
­ Predationsdruck durch fischfressende Vögel
­ stoffliche Belastung der Gewässer
­ fischereiliche Bewirtschaftung
­ Zustand der Habitate in den Fliessgewässern

Fischnetz ÐNetzwerk Fischrückgang Schweizð

Die EAWAG und das BUWAL wollen mit dem Projekt ÐFischnetzð die Ursachen des Fischrückganges ergründen. Das Projekt wurde im Dezember 1998 gestartet und dauert 3­5 Jahre. Die Projektfragen und -ziele lassen sich wie folgt zusammenfassen:
o Ergründung des Fischrückganges in schweizerischen Fliessgewässern
o Untersuchungen der Wirkungen von Spurenstoffen auf den Fischorganismus und Fischpopulationen
o Koordination der Untersuchungen zum Fischrückgang
o Erarbeiten von Handlungsanleitungen zur Verbesserung der Situation

Fischnetz will die Probleme des Fischrückganges umfassend und ganzheitlich angehen. Eine enge Zusammenarbeit mit Kantonen, Universitäten, Industrie und privaten Büros bildet die Basis dafür. Die Integration der verschiedenen Teilprojekte und die Synthese der Ergebnisse sind sehr wichtige Aspekte für das Erreichen der Ziele. Über den aktuellen Stand der Arbeiten und das weitere Vorgehen wird im vierteljährlich erscheinenden Ðfischnetz-infoð berichtet. Teilprojektleiterkonferenzen und das ein- bis zweimal jährlich stattfindende Fachseminar sollen den Austausch der beteiligten Arbeitsgruppen und die Information interessierter Kreise gewährleisten sowie die Weiterentwicklung von Fischnetz unterstützen.

Aufruf zur Mitarbeit

Wer sich mit der Problematik des Fischrückganges beschäftigt oder ein Projekt bearbeitet, das möglichen Ursachen des Fischrückganges nachgeht, ist aufgerufen, mit der Projektleitung von Fischnetz Kontakt aufzunehmen.
Auch Umwelt- und Ingenieurbüros führen solche Projekte durch oder beraten Gemeinden, Kantone, Bund, Organisationen und private Personen. Einige dieser Projekte könnten für Fischnetz eine wichtige Bedeutung haben.
Wir möchten private Büros ermuntern, eigene Initiativen zum Problembereich des Fischrückganges zu ergreifen und mit betroffenen Kantonen oder anderen Stellen Projekte zu planen und durchzuführen. Fischnetz kann zwar keine finanzielle Unterstützung für derartige Studien anbieten, hingegen werden eine möglichst gute Integration in das Gesamtprojekt sowie wichtige Dienstleistungen (Koordination, Information) gewährleistet.

Bisherige Teilprojekte

Die im Text genannten Resultate der abgeschlossenen Studien wurden bereits publiziert oder befinden sich im Druck. Die folgende Übersicht zeigt eine Liste ausgewählter, laufender Teilprojekte, die eng mit Fischnetz zusammenarbeiten. Exemplarisch herausgegriffen wird einerseits das Gewässersystem der ÐLangetenð, an der zahlreiche Teilprojekte mit den unterschiedlichsten Methoden durchgeführt werden, sowie andererseits einige der Teilprojekte, die zur Klärung der Frage hormonähnlich wirkender Substanzen und ihrer Effekte auf die Fische beitragen sollen:

­ Einfluss verschiedener Gewässeranteile der Langeten (Flusswasser, ARA-Auslaufwasser) auf Fische als Biomonitoren
­ Schwermetallspezifische Zell- und Organveränderungen in der Kieme der Bach- und Regenbogenforelle
­ Hautveränderungen bei der Bachforelle durch beeinträchtigte Wasserqualität
­ Wirkung von ARA- und Langetenwasser auf Zellkulturen der Bach- und Regenbogenforellenhaut
­ Schwebstofftoxizität in der Langete
­ Chemische Analyse von Schwebstoffextrakten aus Sedimenten
­ Gehalte an empfängnisverhütenden sowie vor Störungen der Menopause schützenden Hormone in natürlichen Gewässern
­ Einfluss von endokrin wirksamen Stoffen auf Bachforellen und Gründlinge (EU-Projekt Ðcomprehendð)
­ Gonadenveränderungen bei Bachforellen

Kontaktadresse ­ Abonnementsbestellung für Ðfischnetz-infoð:
Projekt Fischnetz, Sekretariat, Helga Reutimann, EAWAG, 8600 Dübendorf
Tel. 01 823 55 94, Fax 01 823 53 75, e-mail: helga.reutimann@eawag.ch

SVU

Fachgruppe ÐUmweltberatung in Industrie und Gewerbeð

Ueli Haldimann

Diese Fachgruppe des SVU hat sich zum Ziel gesetzt, den Verband im Bereich der Umweltberatung für Firmen und insbesondere im Bereich der Umweltmanagementberatung als ernstzunehmenden Diskussionspartner zu etablieren. In der seit 1996 tätigen Fachgruppe sind heute 7 SVU-Mitglieder regelmässig aktiv.
Vor allem im Bereich Umweltmanagement ist es ­ dank dem Engagement der FG-Mitglieder ­ gelungen, den SVU bekanntzumachen und Verbandsvertreter/innen in den wichtigen Gremien zu etablieren. Durch die Mitarbeit im VUG-Vorstand konnten viele wichtige Beziehungen zu den weiteren Akteuren im Bereich UMS aufgebaut werden. Die VUG ist inzwischen aufgelöst worden. Der SVU wird zusammen mit der öbu und der VUR das Thema weiterverfolgen.
1998 beschäftigte sich die Fachgruppe mit folgenden Arbeitsschwerpunkten:

Für 1999 liegt noch kein konkretes Aktionsprogramm vor. Es soll am nächsten Treffen der FG besprochen werden. Zur Diskussion stehen die Organisation von branchenspezifischen Tagungen zur Einführung von UMS in KMU's sowie die Erarbeitung von Leitfäden zum Thema UMS in Zusammenarbeit mit Branchenverbänden. Ob und welche Aktivitäten unternommen werden hängt vom Engagement der FG-Mitglieder ab. Einerseits bringt dieses Engagement eine willkommene Weiterbildung der Beteiligten sowie die Möglichkeit, aktuelle Informationen und Diskussionen mitzugestalten, andererseits muss aber Zeitaufwand investiert werden, der meist gratis zu leisten ist.
Sowohl für den SVU als auch für die aktiven FG-Mitglieder hat sich das Engagement der letzten Jahre sicherlich gelohnt. Für den SVU zeigt sich das dadurch, dass der Sitz der Beraterorganisationen im UMS-Bereich im wichtigen Vorstand des SAPUZ neu durch einen Vertreter des SVU besetzt werden wird; für diesen Sitz hatte sich der SVU vor 2 Jahren noch vergeblich beworben. Zudem hat sich die FG als Ansprechpartner für Fragen des UMS bewährt und wird von den verschiedenen Akteuren heute positiver wahrgenommen.
Die Fachgruppe wird seit diesem Jahr von Martina Blanke geleitet. Wer sich für eine Mitarbeit interessiert, soll sich bei der Geschäftsstelle des SVU melden und wird dann für das nächste Treffen eingeladen.

Publikationshinweise

l Grundlagenbericht zu den Krebsbeständen im Grossraum Stuttgart.
1998, 70 Seiten, Broschur, Schriftenreihe des Amtes für Umweltschutz, Heft 4/1998, Preis: DM 15.­ (exkl. Versand). Bestelladresse: Amt f. Umweltschutz, Gaisburgstr. 4, D­70182 Stuttgart, Fax (0049) 711 - 216 3940.


l Mehr Raum für unsere Fliessgewässer
Pro Natura, 1998, 48 Seiten, Broschur, Pro Natura Basel, ISSN 1421-5527, Preis ca. Fr. 28.­.

l Biologische Gewässeruntersuchung
W. v. Tümpling & G. Friedrich (Hrsg.), praxisorientiertes Methodenbuch mit Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
1999, 530 Seiten, einfarbig, Band 2 aus der Reihe ÐMethoden der Biologischen Wasseruntersuchungð, Verlag Gustav Fischer Jena, ISBN 3-437-35170-2.

 

l Stuttgarter Flusskrebse
Thomas Peissner & Berthold Kappus, Grundlagenbericht zu den Krebsbeständen im Grossraum Stuttgart.
1998, 70 Seiten, Broschur, Schriftenreihe des Amtes für Umweltschutz, Heft 4/1998, Preis: DM 15.­ (exkl. Versand). Bestelladresse: Amt f. Umweltschutz, Gaisburgstr. 4, D­70182 Stuttgart, Fax (0049) 711 - 216 3940.

 


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l Projekte erfolgreich abwicklen ­ Arbeitshilfen für den Natur- und Landschaftsschutz
Herausgeber: Fachstellen Naturschutz der Kantone Aargau und Zürich sowie BUWAL, Abteilung Naturschutz

«Das Handbuch will dazu beitragen, dass Projekte möglichst sachgerecht und konfliktarm bearbeitet werden. ... Das Handbuch ist als Ordner mit acht Teilen konzipiert. Die Ausführungen in Teil 1 dienen der Orientierung innerhalb des Handbuches. Teil 2 befasst sich in grundsätzlicher Weise mit den Prinzipien des Vorgehens und dem Problemlösungsprozess. Die Teile 3 bis 7 bilden das inhaltliche Kernstück. Sie enthalten die Arbeitshilfen zu einzelnen Bereichen des Problemlösungsprozesses. In Form von kommentierten Checklisten bieten sie Unterstützung bei der Lösung von Problemen, die im Rahmen von Projektabwicklungen immer wieder auftreten. Die Arbeitshilfen werden durch den Anhang in Teil 8 abgerundet. Dieser enthält u.a. eine Sammlung von vorgefertigten Formularen, die in der Projektarbeit eingesetzt werden können.» [aus Prospekt]
1997, A4-Ordner, zweifarbig gedruckt, ISBN 3-905222-82-5, Preis: Fr. 98.­.
Zu bestellen bei: RegioPrint AG, Bahnhofstr. 4, Postfach, 9471 Buchs.

 

l Nature et agriculture: les documents du SRVA
+ Professionnels de l'environnement qui vous interrogez sur les objectifs et la mise en pratique de la compensation écologique dans l'agriculture,
+ Conseillers, enseignants, praticiens, qui cherchez des références et des outils de conseil intégrant nature et pratiques agricoles,
+ Ecologues, ingénieurs, agriculteurs, qui souhaitez en savoir plus sur le lien entre agriculture et fonctionnement du paysage et des milieux,
le SRVA développe:
+ des documents d'information générale
par exemple Attention Nature fraîche, voyage dans les idées reçues sur la compensation écologique en agriculture;
+ des dossiers thématiques
par exemple un nouveau dossier thématique consacré aux vergers haute-tige;
+ des outils pratiques pour le conseil
par exemple une clé d'appréciation de la qualité écologique des herbages extensifs;
+ des références
par exemple les conditions et contributions liées aux surfaces de compensation écologique dans l'agriculture.
La plupart des documents publiés sont rassemblés dans un Classeur thématique Nature et Agriculture (cf. contenu au verso). Le classeur coûte Fr. 60.­. La 1ère édition 99 sera régulièrement enrichie par des compléments et mises à jour, dont un abonnement permet de bénéficier (mise à jour 99 gratuite; dès 2000, prix max. de Fr. 20.­/an selon ampleur).
Les documents peuvent aussi être commandés séparément.
Intéressés? + + Renvoyez le bulletin de commande au verso.
Vous souhaitez plus de renseignements? L'équipe Nature et agriculture du SRVA vous renseignera volontiers.
Myriam Charollais
Evelyne Marendaz
Gilles Mulhauser
Sarah Pearson

SRVA, cp 128, 1000 Lausanne 6
Tél. 021/619 44 00, fax: 021/617 02 61

Je soussigné commandeÉ . . . .
. . ex. classeur(s) Nature et Agriculture (Fr. 60.­) (contenu de base ci-dessous, compléments gratuits en 1999) .
Mise à jour (gratuite en 1999, puis abonnement max. 20.­ par an) o oui o non
Documents faisant partie du classeur, mais qui peuvent être commandés séparément: . . . .
. . ex. Attention Nature Fraîche ! Idées reçues sur la compensation écologique dans lÕagriculture (1998, Fr. 10.­) .
. . ex. Bordures tampon: comment les mesurer, comment les exploiter? (1998, Fr. 2.50, mise à jour en 1999) .
. . ex. Favoriser la biodiversité avec les jachères florales (1996, Fr. 2.­) .
. . ex. Bandes culturales extensives: diversité dans les champs cultivés (1999, Fr. 3.­) .
. . ex. Les vergers haute tige. Diversité, patrimoine, paysage (1998, Fr. 8.­) .
.. . ex. Les plantes des haies (1994, Fr. 1.­) .
. . ex. La plantation des haies et lÕamélioration de leur valeur écologique (1994, Fr. 2.­) .
. . ex. Les haies: leur rôle et leur entretien (1994, gratuit) .
. . ex. Compensation écologique dans lÕexploitation agricole. Conditions-contributions-suggestions (1999, Fr. 1.50) .
. . ex. Qualité des surfaces de compensation écologique (article revue CH dÕagriculture 98, gratuit) .
. . ex. Herbages: appréciation de la qualité écologique (97, Fr. 12.­) .
. . ex. Haies, bosquets et bandes herbeuses: appréciation de la qualité écologique (97, Fr. 12.­) .
Documents Nature et agriculture ne faisant pas partie du classeur: . . . .
. . ex. Milieux naturels et Agriculture. Guide des indemnités (mis à jour 1998, Fr. 20.­) .
. . ex. Vocabulaire compensation écologique (1997, Fr. 50.­) .
. . ex. La Clé des Champs. Animation-nature à la ferme. (1996, Fr. 60.­) .
. . ex. Catalogue des publications SRVA (1999, gratuit) .
Les prix comprennent la TVA. Le port est en sus. Rabais de quantités. . . . .
Nom: . . Prénom: .
Adresse: . . . .
Tél. / Fax: . . . .
Lieu et date: . . Signature: .
Bulletin à renvoyer à: SRVA, Mme Astrid Maillard, cp 128, 1000 Lausanne 6, tél. 021/619 44 70, fax 021/617 02 61 . . . .

 

Tagungen, Kurse

Ort / Lieu Titel / Titre Organisation Kontakt
Mai / Mai
6 Winterthur Fachseminar Fischnetz ­ ÐNetzwerk Fischrückgang Schweizð EAWAG, BUWAL Tel. 01 823 55 94
34885 Zug Innovationen für den Regionalverkehr des nächsten Jahrtausends (Kongress) SBB u. weitere Tel. 041 726 00 50
7+21 FHBB Muttenz Wärmetechnische Gebäudesanierungen Inst. Baubiologie ZH Tel. 01 299 90 40
15 Bern IG Lehm-Exkursion in Bern IG Lehm Tel. 031 302 81 60
19 Bern Kosten/Nutzen im Natur- und Landschaftsschutz ­ Schutzmassnahmen im Verkehr NFP 41 Tel. 031 351 25 25
26 La Sarraz Vers une bonne qualité écologique des prairies extensives SRVA Tel. 021 619 44 56
26 Zürich Vertragsgestaltung in technischen Zusammenarbeitsprojekten KBF, LES, VSM Tel. 01 384 48 44
Juni / Juin
1­3 Uni Bern Wald-, Naturschutz- und Gewässerschutzrecht I ­ Einf. f. NichtjuristInnen Uni BE-FR-NE Tel. 026 300 73 42
4 Bern Bauen ausserhalb der Bauzone ­ Qualitätssicherung in der Landschaft BUWAL, SIA, BSLA Tel. 032 322 14 33
44503 FHBB Muttenz Passive Sonnenenergienutzung Inst. Baubiologie ZH Tel. 01 299 90 40
9 Solothurn Das neue Gewässerschutzrecht ­ Verursacherprinz. & Finanzierung Abwasserbes. VUR/ADE Tel. 01 241 76 91
9 Olten Wald im Landschaftsbild ­ eine ÐGratwanderungð FGW/GSF, CRIFOR Tel. 031 381 89 45
9­11 Fribourg Landwirtschaftl. Ökologie und das neue Agrarumfeld Uni BE-FR-NE Tel. 026 300 73 42
35043 Glasgow en Ecosse 4e Colloque Intern. des Spécialistes Francophones en Evaluation dÕImpacts IAIA, AFIE e-mail afie@worldnet.fr
15­ St. Gallen Lehrgang Umweltbeauftragte und Umweltauditoren EMPA, IWÖ-HSG Tel. 071 274 74 43
15 Bern Bahnreform ­ Zwischenbilanz und nächste Etappen NFP 41 Tel. 031 306 83 94
18/19 Luzern Bedarfsgerechte Wohnungslüftung Inst. Baubiologie ZH Tel. 01 299 90 40
22 Ins Jachères: tournante, folrale, spontanée, mais encore? SRVA Tél. 021 619 44 56
22 Zürich-Irchel Umweltforschungstag: Vielfalt als Versicherung ­ Diversität in Natur, Ökonomie und Gesellschaft Inst. Umweltwiss. Tel. 01 635 47 40
23 Lausanne Nouvelles technologies de transport: quelles perspectives pour Swissmetro? NFP 41 Tél. 021 693 35 70
23­25 Lachen Siedlungshygiene in Entwicklungsländern: Abfallwirtschaft/Wasserversorgung EAWAG-PEAK Tel. 01 823 53 93
24 Biel Erneuerbare Energie ­ ein zukunftsfähiges Waldprodukt FGW/GSF, CRIFOR Tel. 031 381 89 45
25 Grangeneuve Wer will den neuen Wald ­ wo stehen wir heute? (Anmeldung bis 14.6.99) SIA, Forstverein Tel. 01 387 11 22
28/29 Bern Nachhaltige Entwicklung ­ Konzepte und Umsetzung Uni BE-FR-NE Tel. 026 300 73 42
30 ETH Zürich Risk Based Regulation ­ ein taugliches Konzept für das Sicherheitsrecht? SNF Tel. 031 721 50 41

Impressum
Das Bulletin des Schweizerischen Verbandes der Umweltfachleute (SVU) erscheint 6 mal jährlich in deutscher und französischer Sprache.
Druckauflage: 900

Internet: http://www.ambios.ch/svu

Hauptredaktion
Dr. Gabi Gerlach, Dr. Andreas Bally, BiCon AG - Institut für angewandte Umweltwissenschaften, Bodanstr. 19, 8280 Kreuzlingen
Tel. 071 672 28 68
Fax. 071 672 28 69
email: bicon@access.ch

Rédactrice pour la Suisse romande et le Tessin:
Sarah Pearson,
rue Micheli-du-Crest 18, 1205 Genève
Tél 021 619 44 56
Fax 022 329 36 46

Traductions:
Daniela Periama [dp]

Secrétariat central de l'ASEP:
Silvia Müller, Brunngasse 60, 3011 Bern Tel 031 311 03 02
Fax 031 312 38 01
e-mail: svu@thenet.ch